Polen / Riesengebirge
Im Mai 2024 machten wir einen 3-tägigen Kurztrip nach Szklarska Poręba, auf der polnischen Seite des Riesengebirges. Szklarska Poręba ist eigentlich ein Wintersportort, aber auch im Frühling/Sommer sehr schön.
Unser Ferienhaus lag am Ortsrand, sehr idyllisch im Wald, in der Nähe des Bahnhofs Szklarska Poręba Dolna. Von dort aus starteten wir direkt nach der Ankunft zu einem Spaziergang zum Wodospad Szklarki (Kochelfall). Da der Wasserfall in einem Nationalpark liegt, muss man eine Gebühr zahlen. Damals kostete eine Tageskarte pro Person 8 Zloty (ca. 1,90€), mittlerweile sind es 10 Zloty (ca. 2,36€). Der Kochelfall ist mit ca. 13 Metern der zweithöchste im polnischen Riesengebirge. Der Weg dorthin ist einfach, aber die Aussichtsplattform am Wasserfall ziemlich voll. Danach läuft man weiter den Fluss entlang durch den Wald und es wird schnell leerer.
Natürlich wollten wir auch auf den höchsten Berg im Riesengebirge, die Schneekoppe. Das nahmen wir an unserem dritten Tag in Angriff. Wir parkten auf einem gebührenpflichtigen Platz an der Hauptstraße Olimpijska in Karpacz. Von dort ging es über knapp 5km und 590 Höhenmeter zum Schlesierhaus (1400m). Der Aufstieg war mit einer Steigung von bis zu 30% ziemlich anstrengend. Leider zog sich der Himmel immer mehr zu und kurz bevor wir am Schlesierhaus ankamen, fing es an zu regnen. Wir machten eine längere Pause in der Gaststube bis es wieder aufgehört hatte zu regnen. Nun konnten wir doch noch den Ausblick ins Tal genießen und das direkt auf der polnisch-tschechischen Grenze. Wir entschieden uns dann, nicht bis ganz nach oben zum Gipfel der Schneekoppe zu gehen (1603m), sondern den Heimweg anzutreten. Unten angekommen, legten wir noch einen ausgiebigen Fotostopp am imposanten Dziki Wodospad (Wilder Wasserfall) ein. Danach fuhren wir nach Szklarska Poręba zurück.




